Wir bekennen uns zu Schlesien            

 Die Geschichte der Landsmannschaft Schlesien in Velbert

 

 

 

 

 Die Landsmannschaft Schlesien

 ist die Landsmannschaft der Schlesier

und eine Landsmannschaft für Schlesien

 

WIR

·         vertreten politisch, rechtlich und kulturell die Interessen Schle­siens und der Schlesier in Velbert und Umgebung

 

·         sind eine demokratische Organisation – überparteilich und überkonfessionell ‑, in der sich Schlesier und

           Freunde Schlesiens zusam­mengeschlossen haben

 

·         sind der heimatliche Ansprechpartner für unsere Landsleute und Freunde in Velbert

 

·         handeln als Demokraten und Patrioten für unser Volk und Vaterland

 

·         tragen Mitverantwortung für Freiheit und Recht des deutschen Volkes

 

·         fordern das Recht auf Selbstbestimmung und das Recht auf die Heimat 

 

·        treten für die Rechte unserer Landsleute auch in der Heimat ein

 

·         unterstützen unsere Landsleute in der schlesi­schen Lausitz bei der Wiederfindung der Jahrzehnte gewaltsam

           unterdrückten schlesi­schen Identität

 

·         arbeiten mit der Jugend für die Jugend, denn Schlesien und ganz Deutschland sind gemein­same Aufgabe aller Generationen

 

S C H L E S I E N  heute und morgen

 

·         Die Vertreibung von Millionen Deutschen aus ihrer angestammten Heimat ist und bleibt ein Verbre­chen.

 

·         Die Charta der deutschen Heimatver-triebenen (1950) und die Deklaration zur Charta (1960) sind unser Grundgesetz. 

 

·         Die vertraglich festgelegten Rechte der Deutschen in der Heimat müssen mit Leben erfüllt werden.

 

·         Die Pflege der ostdeutschen Kultur muss ein wichtiges Ziel staatlicher Förderung bleiben.

 

·         Es gibt keinen Schlussstrich in der Geschichte. Darum berufen wir uns auf den ,,peacefull chan­ge", KSZE-Schlussakte

           von Helsinki (1975), auf den friedlichen Wandel bestehender Unrechtstat­bestände. Die bestehenden

           deutsch-polnischen Verträge sind bestehendes Recht.

 

·         Die gemeinsame Mitgliedschaft in der EU muss zum konstruktiven Dialog der freien Nachbarn im Ringen um das Recht

           und die geschichtliche Wahrheit genutzt werden.

 

·         Vertreibungen müssen geächtet und das Unrecht geheilt werden.

 

·         Das Völkerrecht und die Mitgliedschaft in der EU verpflichten alle zur Anerkennung des Rechtes auf die Heimat.

 

·         Die Vertriebenen bleiben so lange Vertriebene, solange sie nicht vom Recht auf die Heimat haben Gebrauch machen können.

 

·         Schlesien bleibt unsere Heimat.

 

 

Zahlen, die gern vergessen werden …

Zahlen zur Flucht und Vertreibung der Deutschen
 
Über 15 Millionen Deutsche und deutsche Volksangehörige verschiedener
Staaten zwischen 1944/45 und 1950 sowie nach 1950 waren von Flucht,
Vertreibung und Aussiedlung betroffen. Mehrere hunderttausend Menschen
wurden in Lagern inhaftiert oder mussten – teilweise jahrelang – Zwangsarbeit
leisten.

 

 
Gebiet
Flüchtlinge und Vertriebene
Tote und Vermisste
in der Heimat
Verbliebene
6.944.000
1.225.000
1.101.000
2.921.000
267.000
250.000
andere Länder
1.865.000
619.000
1.294.000
Insgesamt
11.730.000
2.111.000
2.645.000
 
Anzahl der Aussiedler (einschließlich der Spätaussiedler nach 1993) aus allen Aussiedlungsgebieten seit 1950: etwa 4.500.000.
 
"Die Schlesier sind mit Recht auf ihre Jahrhunderte lange Geschichte und Kultur stolz, die aufs Engste in dem Gang der Geschichte Deutschlands verwoben sind. Der Mensch hat ein Anrecht auf das wertvolle Gut der Heimat. Sie gehört zum Menschen und seiner Geschichte und darf niemandem gewaltsam genommen werden. Heimat bedeutet jedoch ungleich mehr als Grund und Boden, Sprache und Kultur. Sie hat auch geistliche und religiöse Dimensionen.“
Auszug aus dem Grußwort des Erzbischofs Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz anlässlich des Deutschlandtreffens der Schlesier im Jahr 2009 in Hannover
 
"In schlimmster Weise vergeht man sich gegen das Recht, wenn man Völkerschaften das Recht auf das Land, das sie bewohnen, in der Art nimmt, daß man sie zwingt, sich anderswo anzusiedeln."
Albert Schweitzer, Friedensnobelpreisträger (1952), Theologe, Organist, Musikforscher, Philosoph und Arzt

 

 Unser Auftrag heißt Schlesien!!!

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